Bevor du den ersten Satz gesagt hast, hast du schon Eindruck gemacht – mit deiner Haltung, deinem Blick und deinem Auftreten. Gerade als Immobilienmakler entscheidet die Körpersprache oft darüber, ob dir ein Kunde vertraut oder nicht.
Das Gute: Du musst nicht Schauspiel studieren, um souverän zu wirken. Mit ein bisschen Bewusstsein für Mimik, Gestik und Haltung kannst du deine Wirkung gezielt steuern – ohne dich zu verstellen.
Der erste Eindruck zählt – und bleibt
Beim ersten Treffen mit Interessenten oder Eigentümern geht es um Vertrauen. Ein fester Händedruck, Augenkontakt und ein aufrechter Stand signalisieren: „Ich bin kompetent, offen und bereit.“
Vermeide verschränkte Arme, Hände in den Taschen oder ständiges Herumzappeln. Das wirkt unsicher oder abwehrend – auch wenn du es nicht so meinst.
So wirkst du kompetent – ohne arrogant zu sein
- Haltung: Aufrecht stehen, Schultern locker zurück – das strahlt Selbstsicherheit aus
- Blickkontakt: Nicht starren, aber offen in die Augen schauen
- Gestik: Offene Hände, keine hektischen Bewegungen
- Mimik: Ein ehrliches Lächeln wirkt Wunder – aber kein Dauergrinsen
Gerade bei Besichtigungen oder Preisverhandlungen ist Körpersprache oft der entscheidende Faktor. Menschen vertrauen Menschen, die „echt“ wirken – nicht perfekt, aber klar und sicher im Auftreten.
Auch Zuhören ist Körpersprache
Wenn ein Kunde redet und du ständig aufs Handy schaust oder unruhig mit dem Fuß wippst – sendest du eine klare Botschaft: „Ich bin nicht wirklich bei dir.“
Gute Makler zeigen echtes Interesse – durch aktives Zuhören, Nicken, Augenkontakt und gelegentliches Spiegeln der Haltung. Das wirkt empathisch und nahbar.
Trainieren statt verstellen
Körpersprache kann man nicht „faken“, aber man kann sie bewusst wahrnehmen und verbessern. Videoanalysen, Rollenspiele oder Feedback von Kollegen helfen, sich selbst besser zu verstehen.
In unserer Makler-Weiterbildung lernst du, wie du deine Wirkung gezielt einsetzt – ohne dich zu verstellen.
Du willst im Gespräch sicher und sympathisch auftreten?